Drei Fragen an Jessica Wullschleger

März 30, 2021

In unserer  Kategorie "Drei Fragen an" erzählt uns Jessica Wullschleger, was ihr an der Arbeit in einer PR-Agentur so gut gefällt, gibt ihre wichtigsten Tipps für Kommunikationsstudierende weiter und erzählt, wie sie derzeit Erholung  findet.

Seit dem Abschluss deines Studiums bist du in der Komm.-Branche unterwegs Jessi. Was beflügelt dich an dieser Arbeit?

Dieser Bereich ist unglaublich vielfältig. Jeder Kunde hat andere Bedürfnisse und dadurch werden verschiedene Kommunikationsmassnahmen umgesetzt. So kann ich Websiteanpassungen in verschiedensten Programmen vornehmen, Anwohnerinformationen schreiben, Events organisieren oder Medienarbeit in den unterschiedlichsten Ressorts umsetzen. Unsere Kunden und die Welten, in denen sie sich bewegen, sind so vielfältig wie ihre Bedürfnisse. Ich lerne Thematiken in einem Tiefgang kennen, wie ich es nie für möglich gehalten habe. So erhielt ich beispielsweise Einblick in die Feinheiten des Tief- und Strassenbaus oder kann nun Ingenieurpläne entziffern. Fünf Minuten später folgt der gedankliche Wechsel in die Finanzwelt und die Sicherheitstechnologien von Bankkarten. Diese Vielfältigkeit bedeutet auch immer, in andere Rollen zu schlüpfen. Das macht den Job vielseitig und nie langweilig. Ich habe jeden Morgen Lust, mich mit diesen Thematiken zu beschäftigen.

Was ist dein Praxistipp für andere Kommunikationsstudierende?

Der beste Praxistipp ist wohl Learning by Doing. Das Studium hilft, verschiedenste Perspektiven einzunehmen und eine Thematik von differenzierten Seiten zu betrachten – dies sollte man unbedingt auch im Job anwenden. Ebenfalls ist es wichtig, sich nicht erschüttern zu lassen, wenn eine Theorieprüfung mal in die Hose geht. Schlussendlich zählen Engagement und Leidenschaft für die Themen, mit denen man sich später im Berufsleben konfrontiert sieht. Und noch ein wichtiger Tipp: Speichert eure Arbeiten vom Studium sicher und auffindbar ab. Irgendwann kommt der Moment, wo man denkt: «genau das hab ich schonmal gemacht. Aber wo ist es nur?».

Wo findest du Entspannung zum herausfordernden Alltag?

Während der Corona-Pandemie finde ich diese zurzeit im Kochen. Zeitlich klappt es nicht jeden Tag, ein super Menü auf den Tisch zu zaubern. Aber sich auch in der Küche mal herauszufordern, ist eine super Entspannung. Ausserdem habe ich das «lisme» für mich entdeckt. Es hat eine entspannende Wirkung, wenn man einen Wollknäuel zu einer Decke oder einem Paar Baby-Socken verarbeiten kann. Vor der Pandemie und hoffentlich auch danach, treibe ich als Ausgleich gerne Sport. Irgendwie müssen die neu entdeckten Kochkünste auch wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden 😊.

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